Böhmischer Bock  
 
  Kapitel 10 23.05.2019 03:53 (UTC)
   
 

10 Loslassen

 

Das Loslassen ist eine beglückende Übung, denn es kommt immer etwas Besseres nach.

Verständlich, wenn unsere älteren Generationen alles festhalten wollten, sie haben ja durch die Kriege oft alles verloren. Jedoch muss man erkennen, dass das Festhalten eine blockierende Energie ist, die im Fluss des Lebens mögliche Gelegenheiten verhindert.

Nehmen wir das Geld als Beispiel. Wenn wir den Verlockungen und Versprechungen nicht widerstehen und alles Geld sparen, dann fördern wir die Geldentwertung, weil alles automatisch teurer wird. Im Endeffekt haben wir ein entwertetes Geld festgehalten und nichts gewonnen. Gewonnen haben nur die Banken.

Das Geld soll ein Tauschmittel sein und kein Machtfaktor. Daher sollten wir unser erarbeitetes  Geld sinnvoll verwenden.

Wieder ein Beispiel. Der Anwalt, der im Billigladen einkauft, sitzt auf dem Ast, den er selber absägt. Mit diesen stetigen Billigeinkäufen, obwohl er sich Besseres leisten könnte, fördert er die Ausbeutung von Mensch und Natur. Das geht dann so weit, dass sich immer weniger Menschen einen Anwalt leisten können. Wenn der Anwalt jedoch sein Geld in ökologische Lebensmittel steckt, statt einen Porsche ein Elektroauto kauft und statt ein Betonsilo ein Fachwerkhaus baut, dann hat er viele große Schritte für eine bessere Welt gesetzt. Er hat sein Geld sinnvoll eingesetzt.

Was ich damit sagen möchte: Jeder einzelne Mensch hat seine eigene Verantwortung für sich und seine Umwelt. Wer  an sich selber die Schatten nicht erkennt, hat kein Recht über andere zu urteilen. Wobei selbst das Urteilen ein großer Schatten ist, den wir loslassen sollen. Das Verständnis und die Liebe, die wir für unsere Mitmenschen finden müssen, - sie haben schließlich ihren eigenen Weg zu gehen-, bringt uns in die Freiheit: frei von Urteilen und Wertungen. Jeder muss sich selbst formen. Keinem wird dabei geholfen.

Erwarten wir nicht, dass unsere Aufgaben von anderen erledigt werden. Fangen wir mit der Liebe bei uns selber an. Anerkennen wir uns,  wie wir sind! Oder machen wir uns nieder? Wenn ja, dann ist es ein großer Schatten, den wir eiligst ablegen sollen. Aufgebaut von oftmaligen Aussagen: „Das kannst Du nicht!“ oder „Das darfst Du nicht!“ oder „Lass die Finger davon!“ usw.

Falls wir wirklich angebliche Schwächen haben, dann betrachten wir sie einmal ganz genau mit dem hier auf Erden geltendem Naturgesetz. Alles Negative hat genauso viel Positives! Es kommt darauf an, wie man es betrachtet. Freuen wir uns über unsere positiven Seiten und auch über die bei den anderen. Ändern wir einfach den Blickwinkel.

Wer will, kann dies als erste Übung sehen. Einfach aus jeder Nachricht das Positive herausfinden. Anfangs noch schwer, aber mit der Zeit wird es immer leichter.

 

 

 

 
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