Böhmischer Bock  
 
  IX-Heiliges Feuer und Enthusiasmus 07.12.2019 22:00 (UTC)
   
 



IX – Heiliges Feuer und Enthusiasmus
                    21.09.2013 – 19.10.2013


Der Tempel des großen Meisters Zarathustra befindet sich feinstofflich über einer Insel bei Neuseeland. Er besteht aus einem riesigen Rund, das in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt ist, in denen viele Wesen ihren Aufgaben nachgehen. Ihre Arbeit besteht im Unterhalten verschiedener Zeremonien, die alle mit den vielfältigen Tätigkeiten des violett-goldenen Schöpfungsfeuers zu tun haben. Wenn wir in der Nacht mit unserer Seele den Tempel besuchen, dann können wir uns einem dieser Brennpunkte zuwenden, die entweder den Elementen der Erde entsprechen oder den feineren Schwingungen der feinstofflichen Bereiche, ganz wie es uns beliebt. Wir bleiben dann eine Zeit lang bei dieser Arbeit, bevor wir uns anderen Aufgaben zuwenden. Diese bestehen darin, dass wir die verschiedenen Lichtstrahlen verstärkt in die Welt lenken. Diese sehr feinen aber doch starken Strahlen haben für uns ganz neue und ungewohnte Aufgaben. Sie sind für uns noch unbekannte Bereiche der  Erde, die jetzt erneut belebt und der Menschheit zugänglich gemacht werden sollen. Dazu gehört auch das Innere der Erde. Da es für jede Seele einen freien Willen gibt und er auch akzeptiert wird, ist es wichtig, dass wir Erdenmenschen aktiv an dem positiven Wandel der Erde mitwirken, wenn es auch nur in Schlaf geschieht.

Zarathustra (bedeutet „Einer, der ein leuchtendes Gesicht hat“) lebte etwa 1700 Jahre vor Christus im Nordosten Irans. Als Kind wuchs er wie jedes Kind suchend und fragend auf. Er fragte beständig nach dem Sinn der vielen Götter und Gottheiten. Er versuchte  die sagenumwobenen Geheimnisse und Rätsel der blutigen Opferrituale der Priester zu enträtseln. Er versuchte, die Ursache des Herrschaftsanspruchs der gewalttätigen Machthaber zu erklären und einen Ausweg für die Entrechteten und Unterdrückten zu finden. Er forschte und verglich, redete und unterhielt sich mit Menschen, und lernte vieles von ihnen, auch Gesang und Dichtkunst. Im Laufe der Suche kam er von der Selbsterkenntnis und der Welterkenntnis zu der Gotteserkenntnis. Er meditierte sehr viel und empfing in inniger Andacht weise Botschaften.
Mit 30  Jahren offenbarte sich Zarathustra seinen Mitmenschen. Er überbrachte ihnen die Erkenntnis über den allgemeinen und allwissenden Schöpfer, der die Welt  in geordneter Weise geschaffen haben muss. Zarathustra gründete die Philosophie, den Lebensweg, die Religion des Wohles auf Erden für alle Bewohner der Erde. Die Anfeindungen und Verunglimpfungen gegen ihn und seine Mitstreiter von Seiten der Würdenträger und Machthaber bewegten ihn nach zehn Jahren, seine Heimat zu verlassen. Er übersiedelte mit seinen Weggefährten nach Sistan zu dem strengen aber wohl gesonnenen Schah Goschtasb. Die Stadt Sabol war damals die Hauptstadt dieser Region. Zwei Jahre brauchte Zarathrustra um Schah  Goschtasb und seine Gelehrten in ausgiebigen Gesprächen in seine Lehre einzuführen. Sie nahmen seine Lehre an und machten sie sich zu Eigen. Von den damals üblichen kriegerischen Auseinandersetzungen rückten sie ab und versuchten, Frieden zu stiften und zu verbreiten. Sie benutzten ihre Kräfte und Anstrengungen dazu, um ihre Umwelt, ihre Kultur und ihr Leben im Einklang mit der Lehre von Zarathrustra neu zu gestalten. Dort gab es damals schon die Freiheit, nach der wir uns sehnen.
Zarathrustra starb mit 77 Jahren. Er hinterließ seine Botschaft in Form von siebzehn Gedichten und Liedern, weil das gereimte Wort besser einprägsam ist und besser mündlich überliefert werden kann.
Alle anderen, angeblich in seinem Namen geschriebenen Werke sind von den Religionen der Region verfälscht und daher nichtig.

Mahnung von Zarathustra:
„Ich sehe den guten Willen in euch, der euch antreibt, eure Gebete zu sprechen. Ich bitte euch, seid bei der Sache – geht mit euren Worten mit und stellt euch vor, was ihr sprecht! Wir sehen oft ein Abirren eurer Gedanken. Das ist dann schade um die Zeit, die ihr damit verbringt, weil nicht viel dabei zustande kommt!
Lasst euch anfeuern von der Strahlung, die jetzt in die Welt strömt, Feuer und Enthusiasmus! Legt das hinein in eure Sprache, wenn ihr eure Anrufungen aussendet.
Denkt an Zarathustra, bevor ihr eure Gebete sprecht, dann wird das Feuer der Begeisterung euch erfüllen und in euren Anrufungen zum Ausdruck kommen! Und dann werden sie die Wirkung entfalten, die ihr erwartet! Wollt ihr das tun, ihr Freunde, dann sind wir mit dabei und verstärken das, was ihr sprecht. Lasst uns zusammen arbeiten und wirklich eure kraftvolle Energie dahinter setzen, wenn ihr sprecht.
Wir lieben diese Arbeit, ihr Freunde, denkt an Zarathustra, bevor ihr euren Dienst beginnt – ich bin dabei!“

Der Tempel des Feuers beinhaltet unter anderem auch mit seiner goldvioletten Farbe die Auflösung der alten Denkmuster und die Stärkung der liebevollen Verhaltensweisen. Somit passt es ganz gut, wenn ich aus der Freiheit über das neue Familienleben berichte.

Es hat sich eine Art von neuer Liebe, neuer Beziehung, neuer Partnerschaft entwickelt, die in eine Tiefe, in eine Herzlichkeit hineingeht, wie wir sie früher nicht kannten. Wir werden immer wieder von einem Herzgefühl ergriffen, als ob man in einen heiligen Raum tritt. Er fühlt sich so richtig gut, klar, rein und voller Leben an. Wir genießen ihn und wollen ihn nicht mehr verlassen. Dort leben wir eine Partnerschaft, die von jedem so durchdrungen ist, dass man nur die Liebe des Herzens fühlt und trotzdem weiß, dass der andere ein eigenständiger Mensch ist.
In dieser neuen Ebene von Partnerschaft entdecken wir das Leben neu. Wir wissen welche Aufgaben wir haben, wann wir Kinder und was wir für die Gemeinschaft erreichen wollen.
Die männlichen und weiblichen Anteile verschmolzen und formten uns zu einer vollkommenen Persönlichkeit. Daraus  entstand eine neue Dimension des Zusammenlebens.  Diese hat sich so klar entwickelt und in solch einer Schönheit entfaltet, dass wir in einer Seelenharmonie leben, in der alle seelischen und körperlichen Wünsche  gelebt werden dürfen. Wir schenken und teilen miteinander die Lust. Das Lustgefühl ist nicht mehr so wie früher rein körperlich, sondern harmonisch mit der Seele vereint. Somit ist nicht mehr angemessen, andere Lebewesen für sexuelle Vergnügungen zu missbrauchen. Vollkommene Integration von Seele und Körper bedeutet, dass der Körper nichts tut, was der Seele schadet, und umgekehrt.
Wir wissen aber auch, dass wir in einer schnellen Entwicklung leben und wir uns in tiefer Liebe frei geben, falls einer von uns schneller oder langsamer weiterschreiten möchte,  damit jeder von uns seinen Weg besser gehen kann.
Eine Liebe, die alles hat, die nichts vermissen lässt, in der wir vollkommen geborgen sind. Harmonie im Herzen, im Körper in den Gefühlen und im Geist. Selbst Engel schauen neidisch herab, weil sie diese körperliche Ebene nicht haben.
Kinder, die zur Welt kommen, werden in der Gemeinschaft gefeiert und alle kümmern sich um die Neuankömmlinge. Eltern haben zwar stets die Möglichkeit, bei ihren Kindern zu sein, doch Anspruch auf Eigentum gibt es keines mehr. Nichts wird jemals jemanden gehören, alles gehört der Gemeinschaft, auch die Kinder. Sehr gerne übergeben die Eltern die Kinder an die Gemeinschaft und es gibt genug Begabte, welche die Erziehung und Versorgung der Kinder als ihre Lebensaufgabe sehen. Wir wohnen außerdem wieder  mit allen  Generationen unter einem Dach.
Aber es gibt auch Wohnungen oder Wohngruppen mit größeren Gemeinschaften. Das Wir dominiert. Selbstverständlich hat jeder die Möglichkeit sich zurückzuziehen und für sich alleine zu sein.
Wir fühlen viel leichter als früher, wie es einem anderen geht. Das ist ein großer Gewinn. Es bedeutet eine erweiterte Hilfsbereitschaft, ein einfacheres aufeinander Zugehen durch verbesserte Wahrnehmung. Wir leiden nicht mehr unter Einsamkeit, Abgrenzung und Ausgrenzung.

 


 
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